Pro Service Public in der Medizin?

Seit vor wenigen Jahrzehnten aus der Krankenbetreuung ein Gesundheitswesen geworden ist und dem System verordnet wurde, nach den Regeln des Marktes zu funktionieren, haben wir den Salat; bzw. das Problem, dass um die Gesundheit, die man ja bekanntlich für Geld nicht kaufen kann, eine Industrie aufgebaut wurde, die für Investoren rentiert, die öffentliche Hand aber zunehmend unbezahlbar wird.

Hier die Stellungnahme meines früheren Chefs und Lehrers:

Pro Service public

Einzeltutoriat

Das Einzeltutoriat ist gemeint als 1:1 Ausbildung von angehenden Ärzten, so wie das im alten Griechenland zwischen Lehrer (z.B. Hippokrates (Arzt) oder Sokrates (Philosoph) gemacht wurde) und Lernendem gemacht wurde. Die Lehrer fragen so lange, bis die Studenten eine Antwort wissen oder eine Lösung des Problems vorschlagen. So lernen sie, selber Fragen zu stellen, üben den Perspektivenwechsel und üben, mit den einfachsten Mitteln einer Hausarztpraxis (die durch Präzisierung von Fragestellungen optimal eingesetzt werden können) richtig und effizient Diagnosen zu stellen

Am 19.9.16 hat das neue Semester/ Studienjahr an der Uni Basel begonnen!      Für das 4. Studienjahr in Humanmedizin hat sich bei uns eine Tessinerin (mit Grossmutter mütterlicherseits aus Dornach) gemeldet. Sie wird Frau Kulpowicz und mich jeweils am Dienstag Nachmittag in unserer Hausarztpraxis begleiten.

Name und Foti und weitere Kommentare dazu ab 10.10.16. Auf diesem Blog!

 

Populismus

hier wird mal verständlich erklärt, warum über unverhandelbare, „heilige“ WERTE auch in einer direkten Demokratie nicht abgestimmt werden sollte.
Man soll über Werte (gern auch emotional engagiert) debattieren, aber nicht bepreisbare Werte können wir nicht einfach per Zahl setzen.

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/populismus-man-muss-die-spannung-aushalten-ld.115529